Art.Nr.:

HM-Nematoden

HM-Nematoden (Heterorhabditis sp.) helfen gegen Larven und Puppen von Dickmaulrüsslern und Gartenlaubkäfern. Die parasitären Nützlinge (0,1 mm großen Fadenwürmer) dringen in die Larven und Puppen ein und töten sie sehr schnell ab. Hilft gegen Engerlinge.

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Variante:
Parasitäre HM-Nematoden 
(Heterorhabditis sp.)
 
HM-Nematoden helfen gegen Larven und Puppen von Dickmaulrüsslern und Gartenlaubkäfern.
 
Die 0,1 mm großen Fadenwürmer dringen in die Larven und Puppen ein und töten diese sehr schnell ab. Sie helfen auch gegen Engerlinge im Rasen.  
 
HM-Nematoden sind völlig unbedenklich für Menschen, Warmblüter und Pflanzen.
 
Anwendung:
Packungsinhalt in Wasser auflösen und auf den befallenen Erdboden gießen.
 
Bester Anwendungszeitraum ist April/Mai und August/September.
 
Inhalt:
10 Millionen Nematoden für 20 m² Bodenfläche.
 
Bitte wählen Sie aus folgenden Varianten für:
- Innenräume
- Freiland
 
 
Weiterführende Informationen: 
   
Mehr zu HM-Nematoden:
Nematoden sind Fadenwürmer von 0,1 mm Länge. Sie werden auf den befallenen Boden gegossen. Im Boden dringen sie in die Larven der Schädlinge ein und töten sie ab.
 
Die Larven färben sich dadurch rotbraun und zersetzen sich anschließend. Die Nematoden müssen eingesetzt werden, wenn Schädlingslarven im Boden vorhanden sind.
 
Das ist bei Dickmaulrüsslern meist im April/Mai und im August/September der Fall. Die Behandlung muss 2 Jahre in Folge durchgeführt werden.
 
Gartenlaubkäfer sollten zwischen Juli und September bekämpft werden. Die Bodentemperaturen sollten über 12 °C liegen, damit die Nützlinge optimal wirken können.
 
Bei niedrigeren Temperaturen gehen die Nematoden in ein Ruhestadium über und werden erst wieder aktiv, wenn die Temperaturen ansteigen. Sie sterben aber nicht ab.
  
 
Schädlingsinformationen Dickmaulrüssler:
 
Beschreibung:
Dickmaulrüssler
Der Käfer ist etwa 1 cm groß. Er ist grauschwarz und besitzt einen ebenfalls dunklen Rüssel.
 
Am Ende des Rüssels befinden sich Mundwerkzeuge. Dickmaulrüssler können nicht fliegen, sie leben tagsüber versteckt und fressen nachts an den Blättern der Pflanzen.
 
(für größeres Bild einfach anklicken)
 
Schadbilder:
Der Käfer hinterlässt buchtenartigen Fraß an Blatträndern, die Larve Fraß an den Wurzeln und dadurch Welke sowie Absterben der Pflanzen verursachend. 
 
Der Dickmaulrüssler legt seine Eier am Boden ab, die Larven befinden sich ab Mitte April-Anfang Mai im Boden.
 
Die Larven, engerlingsartig, werden ungefähr 1 cm lang und sind gelblichweiss mit braunem Kopf. Sie fressen an den Wurzeln der Pflanzen. 
 
Pro Jahr gibt es zwar nur eine Generation, allerdings legen die Käfer während des Sommers weiterhin vereinzelt Eier ab.
 
Vorkommen:
besonders an Rhododendron, Azaleen, Eibe, Liguster, Rosen aber auch Erdbeeren und Alpenveilchen.
 
   
Gegen Gartenlaubkäfer im Rasen biologisch vorgehen
 
Sie fressen im Verborgenen und können große Schäden anrichten: Engerlinge von Gartenlaubkäfern fressen im Rasen an den Wurzeln der Gräser. So können schnell gelbe Flecken entstehen, der Rasen stirbt hier nach kurzer Zeit völlig ab.
 
Vor allem im Rasen richten die Engerlinge von Gartenlaubkäfern große Schäden an. Die ersten Symptome sind gelbe Flecken im Rasen. Hier lässt sich der Rasen wie ein Teppich hochheben, die Wurzeln sind abgefressen, und im Boden sind die ca. 1,5 cm langen Maden sichtbar.
 
Gegen diese Schädlinge können nützliche HM-Nematoden eingesetzt werden. Diese mikroskopisch kleinen Fadenwürmer werden einfach in Wasser eingerührt und mit der Gießkanne auf den befallenen Boden gegossen.
 
Zum Zeitpunkt der Anwendung sollten Engerlinge der Gartenlaubkäfer im Boden vorhanden sein. Das ist meist im Juli und August der Fall, kann regional jedoch auch abweichend sein. Im Boden dringen die Nematoden in die Schädlingslarven ein und töten sie ab.
 
Nach getaner Arbeit, wenn keine Larven im Boden mehr vorhanden sind, verhungern die fleißigen Helfer. 
 
 
 
Allgemeine und hilfreiche Informationen zum Thema Nützlinge:
 
Ist ein Schädlingsbefall an den Pflanzen festgestellt, können nützliche Insekten eingesetzt werden.
 
Dabei handelt es sich um ganz bestimmte Insekten, Milben und Nematoden, die auf das Vertilgen der jeweiligen Pflanzenschädlinge spezialisiert sind.
 
Sie können im Zimmer, im Wintergarten, im Gewächshaus und teilweise sogar im Freien angewendet werden.
  
Vorteile des Nützlingseinsatzes sind:
  • Rein biologisches Verfahren
  • Keine Gefährdung von Mensch, Haustier oder Pflanze
  • Keine schädlichen Rückstände auf Pflanze oder Erde
  • Keine Umweltbelastung
  • Keine Einhaltung von Wartezeiten beim Einsatz an Gemüse notwendig
  • Schnelle Anwendung ohne zusätzlichen Aufwand oder spezielle Geräte
  • Vorhandene Nützlinge werden geschont
Keine Angst vor Nützlingen:
 
Nützlinge kann jeder einsetzen. Ohne Probleme geht das auch im Wintergarten und Kleingewächshaus. Aber auch im Zimmer auf der Fensterbank ist das möglich. 
 
  • Nützlinge können nur den Schädlingen gefährlich werden, nicht den Menschen, Haustieren oder Pflanzen.
  • Sie sind so klein, dass sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind.
  • Sind die Schädlinge gefressen, sterben auch die Nützlinge ab - Sie wenden sich also nicht anderen Nahrungsquellen zu.
  • Räume können normal gelüftet werden. Da die Nützlinge selbst ein Interesse daran haben, in der Nähe ihrer Nahrung zu bleiben, fliegen sie nicht davon.
  • Durch den Nützlingseinsatz wird unsere heimische Fauna nicht beeinträchtigt.  
 
Voraussetzungen für den Einsatz von Nützlingen:
  
Damit der Nützlingseinsatz erfolgreich ist, müssen einige Punkte beachtet werden:
 
Sie müssen die Nützlinge einsetzen, wenn Sie die ersten Schädlinge entdecken. D.h. die Pflanze darf nicht klebrig sein von den Ausscheidungen der vielen Schädlinge, oder eingesponnen sein von den Spinnmilben.
   
Es ist auch nicht sinnvoll, darauf zu warten, bis sich genügend Nahrung für die Nützlinge angesiedelt hat. Wenn Sie den ersten Schädling sehen, müssen Sie die Nützlinge sofort bestellen.
 
Nützlinge reagieren sehr empfindlich auf chemische Pflanzenschutzmittel bzw. deren Rückstände. 
 
Wurde die Pflanze mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt, muss eine Wartezeit von mindestens 6 Wochen eingehalten werden. Das gilt auch für den Einsatz von sogenannten Pflanzenschutzstäbchen.
  
Ausnahme: Neudorff-Produkte wie Neudosan® Neu Blattlausfrei oder Promanal® Neu Schild- und Wolllausfrei. Hier können Sie bereits am Tag der Behandlung Nützlinge einsetzen. 
 
Für den Einsatz von Nematoden muss eine Wartezeit von 3 Monaten eingehalten werden, wenn chemische Pflanzenschutzmittel in den Boden gegossen wurden.
 
Oberirdische Spritzungen mit chemischen Präparaten werden jedoch vertragen. In diesem Fall muss keine Wartezeit eingehalten werden.
 
Die Temperaturen müssen für die Insekten tagsüber bei mindestens 16 bis 18°C liegen.
 
Nachts können sie auf ca. 12 °C absinken. Nematoden benötigen Bodentemperaturen von mindestens 12 °C.
 
Eine kurzzeitige Absenkung der Temperatur auf wenige Grade unter Null werden von den Nematoden vertragen.
 
Allerdings findet bei diesen Temperaturen keine Bekämpfung statt. Die Nematoden sterben jedoch nicht ab sondern werden wieder aktiv, sobald die Temperaturen ansteigen.
 
Einige Nützlinge wie z.B. PP-Raubmilben oder auch CM-Australische Marienkäfer benötigen eine etwas höhere Luftfeuchte, als sie normalerweise in Wohnräumen vorherrscht. 
  
In diesem Fall sollten die Pflanzen häufiger mit zimmerwarmem, kalkarmem Wasser übersprüht werden. 
 
Die Nützlinge müssen Sie am Ankunftstag ausbringen. Eine Ausnahme bilden die Nematoden, die Sie bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern können. 
 

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